Die SPD- Ortsvereine in der Gemeinde Weißenbrunn wählten am Mittwoch in geheimer Wahl ihren Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl am 15. März 2020. Der 49-jährige Jörg Neubauer, der auch Vorsitzender des TSV Weißenbrunn ist, wurde mit 27 Stimmen von 28 stimmberechtigten Mitgliedern aus den drei SPD-Ortsvereinen Weißenbrunn, Hummendorf und Thonberg bei einer Enthaltung gewählt.

Bürgermeister Egon Herrmann hatte Neubauer als Kandidaten vorgeschlagen und hielt ein Plädoyer für dessen Wahl. Der Rathauschef sagte über den Kandidaten, er habe die besten Voraussetzungen, den Rückhalt und die Unterstützung der Bevölkerung zu erhalten. "Jörg Neubauer hat die Kompetenz, er ist ein Macher, kann zuhören, handelt lösungsorientiert, hat kommunalpolitische Wurzeln", sagte Herrmann. Neubauers Vater Gerhard war Bürgermeister in Steinbach am Wald, sein Schwiegervater Alfred Schaden war 30 Jahre Bürgermeister von Tettau.

"Neubauer steht mit beiden Beinen fest im Leben, ist in Vereinen verwurzelt, ist hilfsbereit und zuvorkommend gegenüber jedermann, er besitz emotionale Intelligenz und ist ein Teamplayer und kein Spaltpilz", so das Gemeindeoberhaupt.

Der Kandidat Jörg Neubauer stellte sich als zweifacher Familienvater vor. Beruflich ist er bei der Bundespolizei tätig. Der in Windheim geborene Neubauer wohnt seit September 2003 mit seiner Familie in Weißenbrunn. Als Beweggrund, hier ein Domizil aufzubauen, nannte er die intakte Infrastruktur und die gute Verkehrsanbindung. Weißenbrunn habe für junge Familien ideale Voraussetzungen, ärztliche Versorgung, Apotheke, Kindergarten, Schule, Schwimmbad, Bäcker, Metzger und intakte Vereine. Die Familie habe sich von Anfang an wohlgefühlt, und so engagierte man sich auch in Vereinen. Durch seine Hobbys, Sport, Fahrradfahren und Schwimmen sei er mit der Familie sehr schnell integriert gewesen. eh