Nach schwerer Krankheit ist der Vorsitzende des Gesangvereins "Freundschaftsbund" Mainroth, Franz Ultsch, im Alter von 66 Jahren gestorben. Doch auch über dieses Ehrenamt hinaus war er in seinem Heimatort und im gesamten östlichen Landkreis Lichtenfels überaus aktiv, immer im Bestreben, die Entwicklungen in Mainroth um Umgebung anzuschieben. So war er beim Kampf für eine Ortsumgehung im November noch selbst an vorderster Front dabei.

Bei der örtlichen Feuerwehr war er 24 Jahre stellvertretender Kommandant und nach seiner aktiven Zeit zwölf Jahre Schatzmeister. Im Gesangverein sang er 47 Jahre mit seiner feinen Tenorstimme in beiden Chören. 1997 wurde er zum Vorsitzenden gewählt. Doch auch über den eigenen Chor hinaus setzte sich Ultsch für die Belange der Sängerbewegung ein. So war er 16 Jahre Beirat und Schatzmeister der Sängergruppe Kordigast.

Seine Arbeit in der Ortsgemeinschaft und den Vereinen war immer von Hilfsbereitschaft und viel Unternehmungsgeist geprägt. Wie selbstverständlich war er Mitglied bei der SG Roth-Main, beim VdK, dem Musikverein, den Concorden, den Dart-Angels, der CSU sowie der kirchlichen Gremien im Ort. Überall war seine Meinung gefragt und geschätzt.

Sein Schaffen erreichte 2010 einen Höhepunkt. So wurde unter seiner Regie die Dorfgemeinschaftshalle in Mainroth gebaut. Bis zu seinem Tod war er Geschäftsführer der "Mainrother Ortsvereine GmbH" und pflegte mit seinen Senioren die Anlage liebevoll. Auch im politischen Bereich war er immer ein unverzichtbarer Streiter für die Interessen seines Heimatorts. Nicht von ungefähr ist er Träger des "Silbernen Stadtsiegels" der Stadt Burgkunstadt. rd