Im Coburger Klinikum ist die Impfaktion für das medizinische Personal angelaufen, teilt der Regiomed-Klinikverbund mit. "Kleiner Pieks, große Hoffnung", sagt Klinikdirektor Frank Wellmann, der zum Auftakt der internen Impfungen die ersten der an diesem Tag verabreichten 150 Impfdosen koordinierte. Mit Anästhesie-Chefarzt Georg Breuer, Pflegedirektor Marco Zipfel und Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke begleitete er den Impfstart im Klinikum Coburg.

Weitere 100 Dosen waren direkt für den folgenden Tag geplant. Somit könne man vor allem die am meisten schützen, die an vorderster Front seit Monaten gegen das Corona-Virus kämpfen. "Die Abfrage nach der Impfbereitschaft unter den Mitarbeitern erfolgte im Vorfeld. So können wir nun zielgerichtet das Personal versorgen, das in den sensiblen Bereichen mit hohem Infektionsgeschehen eingesetzt wird: der Covidstation, den Intensivbereichen und der Notaufnahme", betont Wellmann.

Als erste am Coburger Klinikum wurde Anna-Lena Schubert-Scheler, Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Intensivstation, geimpft. Hauptgeschäftsführer Schmidtke bedankte sich laut Pressemitteilung ausdrücklich für den hohen Einsatz und das Durchhaltevermögen der rund 5500 Regiomed-Mitarbeiter in den vier Landkreisen der beiden Bundesländer.

Die Verantwortlichen betonten, dass die Impfungen grundsätzlich auf freiwilliger Basis erfolgten und auf Grundlage der Vorgaben und Kategorisierung des Robert-Koch-Instituts und der Länder. red