Heike Beudert

Münnerstadt —  Wenn alles gut läuft, kann am Montag, 28. Dezember, mit den Corona-Impfungen auch in Münnerstadt begonnen werden. Die Allgemeinmedizinerin Dr. Gertrud Kuchler steht in den Startlöchern, um die Bewohner und Mitarbeiter im Juliusspital-Altenheim zu impfen.

Für die Münnerstädter Ärztin wird der Impfstart nach eigener Aussage "ein Meilenstein" in der Bekämpfung der Pandemie sein. Gertrud Kuchler spricht von einem "großen Ereignis" und "einem großen Fest". Sie hofft, dass diejenigen, die jetzt zu den Ersten gehören, die geimpft werden können, die Chance erkennen und nutzen. Die Impfung gebe ihnen Freiheit und Sicherheit zurück. Gertrud Kuchler unterstreicht die hohe Wirksamkeit des Impfstoffs und dessen Verträglichkeit. Wenn am Tag nach der Impfung leichtes Fieber auftrete, sei das ein Zeichen dafür, dass der Körper seine Abwehr anwirft.

Im Juliusspital sind alle Vorbereitungen getroffen, damit es losgehen kann. "Wir stehen in den Startlöchern", sagt Heimleiterin Dagmar Schirling. Alle hätten mit Volldampf gearbeitet und sich ins Zeug gelegt. "Wir sind sehr glücklich, dass es losgehen soll." Dagmar Schirling hofft inständig, dass der Impfstoff am Montag da ist und in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Es sollen die Heimbewohner, die über 80-jährigen Mieter des betreuten Wohnens und, wenn die Impfdosen reichen, die Mitarbeiter geimpft werden.

Im St.-Elisabeth-Seniorenzentrum wurde der Impfstart verschoben, weil dort aktuell Covid-Fälle aufgetreten sind, erklärt Marco Schäfer, Stiftungsvorstand der Carl von Heß'schen Sozialstiftung, die Träger der beiden innerstädtischen Einrichtungen ist. eik