Bereits am 26. April starb der Rotarier und Steuerberater "im Unruhestand" Ulrich Berger. Von 1972 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben im Jahr 2007 hat er die Höchstadter Kanzlei Gerhart & Keller aufgebaut und geprägt.

Ehrenamtlich war Ulrich Berger zum einen in der Christuskirche engagiert. Vor allem aber war er seit 36 Jahren Mitglied im Rotary Club Neustadt/Aisch. Aufgrund seines langjährigen ehrenamtlichen Engagements in der rotarischen Vereinigung wurde Berger am 1. Juli 2018 zum Governor für das rotarische Jahr 2018/2019 gewählt. Damit wurde er zum Chef über die 66 Rotary-Clubs des Distrikts 1950, der Gebiete in Unter-, Mittel- und Oberfranken sowie Thüringen umfasst. In dieser Funktion war er der oberste Dienstherr aller Clubs und brachte die Interessen der Region in das weltweit agierende Netz der rotarischen Gemeinschaft ein.

Mit seinem unermüdlichen Einsatz nach der Tsunami-Katastrophe in Indien im Jahr 2003 oder nach dem Jahrhunderthochwasser 2013 hier in der Region hat Berger Wege aufgezeigt, wie mit Spendengeldern erfolgreiche Aufbauhilfe geleistet werden kann. Diese Aktivitäten wurden durch seine Wahl zum Governor besonders gewürdigt.

Für die Weiterverbreitung der rotarischen Idee in der Region setzte sich Berger ebenfalls unermüdlich ein.

Patenschaft für Höchstadt

So übernahm er 2004 den Auftrag seines Clubs, eine weitere rotarische Gruppe in Höchstadt aufzubauen und die Patenschaft zu übernehmen. 2005 entstand so der Rotary-Club Höchstadt, für den er als Gründungsbeauftragter und in den folgenden Jahren als Mentor und Pate fungierte.

Um ihn trauern neben seinen Angehörigen die ganze rotarische Gemeinde sowie Kollegen, Freunde und Weggefährten.