Manchmal gibt es Entscheidungen, die falsch sind, egal wie sie ausfallen. Dazu zählt der Entschluss des Maßbacher Marktgemeinderates, die Aufnahme ins Mountainbike-Wegenetzes rundweg abzulehnen. Diejenigen haben recht, die in erster Linie an den Schutz der Wälder und des Wildes denken. Manche Mountainbiker, junge wie alte, treiben es schon recht toll, wenn sie im Sattel sitzen und sich wie Eddy Merckx in seinen besten Tagen fühlen. Sie preschen ohne Rücksicht auf ruhesuchende Wanderer oder scheue Rehe über die Wege und sogar manchmal quer durch den Wald. Aber es gibt nun einmal auch diejenigen, die wissen, was sie der Natur und ihren Mitmenschen im Wald schuldig sind. Sie verhalten sich ruhig, nehmen Rücksicht auf andere Fahrer und auf Fußgänger. Diese Gruppe hätte es wiederum verdient, dass der Marktgemeinderat ja sagt zum Mountainbike-Wegenetz. Der Marktgemeinderat hat sich leider entschieden, keine Kompromisse einzugehen und nicht wenigstens nochmals darüber nachzudenken, ob durch eine Änderung der Streckenführung den berechtigten Interessen der Jäger, Jagdgenossen, Waldbesitzer Rechnung getragen werden kann. Auch Felix Neunhoeffer hat recht, wenn er sagt, dass eine Zustimmung ein Mosaiksteinchen für die touristische Erschließung der Gemeinde sein könnte und sie dadurch bekannter wird. Schließlich gibt es rund um Maßbach genug Konkurrenz.