Die Neuauflage des Schillerplatzfestes am Pfingstwochenende war ein großer Erfolg. "Ich habe keine Angst, dass die Bergkerwa uns Konkurrenz macht", meinte Organisator Markus Götschel, der Wirt des "Blauen Löwen", schmunzelnd. Und er hatte Recht.
"Das Schillerplatzfest sticht doch den Berch aus, und dann noch ,Jump5‘ auf der Bühne. Das ist doch einfach super", erklärte ein begeisterter Besucher. "Hier ist es viel schöner und vor allem gemütlicher", fügte ein anderer an. Der Platz füllte sich schnell und "Jump5" begann den Abend mit Musik aus den 60er und 70er Jahren. "Wir versuchen einfach, den eigenen Spaß an der Musik rüberzubringen," so begrüßte Michael Ulbrich, der Keyboarder der Band und hauptberuflich Rektor der Ritter-von-Spix-Schule, die vielen Gäste. "Schön, dass ihr euch bewusst gegen den Berg und für den Schillerplatz entschieden habt. Ein dickes Kompliment auch an Markus und Elena, dass ihr es trotz Berg gewagt habt - mit Erfolg!"
Gegen 18.30 Uhr hatten dann Don Camillo (Dekan Kilian Kemmer) und Beppone (Bürgermeister Gerald Brehm/JL) ihren großen Auftritt. Mit einem gekonnten Schlag zapfte der Bürgermeister zunächst das Fässla an. "Das ist eine wunderbare Idee und eine Belebung der Innenstadt. Auch wenn die Sandkerwa ausfällt, wir bieten hier was", stellte das Stadtoberhaupt fest.


Gesungene Liebeserklärung

Don Camillo, der neben Markus Götschel und dessen Partnerin Elena Zemleacov kaum zu assistieren brauchte, meinte so nebenbei: "Wer freiwillig von Höchstadt nach Erlangen geht, ist selber schuld", und dann schmetterte er unter der Begleitung von "Jump5" die Höchstadt-Hymne auf die stimmungsvolle Melodie von "One moment in time" - eine wahre Liebeserklärung an die Stadt, und viele der Gäste stimmten mit ein. Besonders freute es Kemmer aber, dass er nach eigener Aussage bald neue Nachbarn bekommt, nämlich Markus und Elena. Mehr verriet er nicht.
Auch Markus Götschel selbst begrüßte die Gäste, stellte das ansehnliche Programm des Wochenendes vor und versäumte es nicht, sich bei allen Helfern dieses Festes zu bedanken: "Ohne die geht nämlich nix!" Viele der Schillerplatzliebhaber drückten ihre Hoffnung aus, dass dieses Fest auch über die Brückensanierung hinaus weitergeführt wird.