Bernhard Panzer

Mehrere Anträge hatte die CSU-Fraktion zur Haushaltsberatung gestellt, ein paar davon betrafen die Attraktivität der Innenstadt (siehe auch oben). Durchsetzen konnte sich keiner der Wünsche, denn Bürgermeister Hacker schlug jeweils vor, die Anträge zurückzuziehen oder empfahl dem Stadtrat, sie abzulehnen. Was dann mehrheitlich auch geschah.

Mit neun gegen 20 Stimmen scheiterten die Antragsteller mit dem Antrag, ein dynamisches Parkleitsystem zu schaffen. Dies könnte mit Parksensoren geschehen, die eine Echtzeitmessung der Stellplätze auf den Großparkplätzen ermögliche, wie Sabine Hanisch vortrug. Bürgermeister German Hacker ( SPD ) sah keinen Grund für einen solchen Antrag. Er warf drei Argumente dagegen ein. Zum einen habe man in Herzogenaurach genügend Stellplätze, niemand müsse suchen. Zum einen würde ein solches System einen mittleren sechsstelligen Betrag kosten, was Hacker anhand von Beispielen verdeutlichte. Und zum dritten diene ein solches System der Lenkung von großen, temporär auftretenden Verkehrsströmen von Park-Suchverkehr. Dies treffe in Herzogenaurach nicht zu.

Zahlen auf Schildern

Allerdings schlug Hacker vor, die Zahlen der gesamt zur Verfügung stehenden Stellplätze auf die vorhandenen Parkschilder an den Stadteingängen zu schreiben.

25 000 Euro wollte die CSU im Haushalt für dieses Jahr einsetzen, um ein Beleuchtungskonzept für die historischen Gebäude in der Altstadt zu erstellen. Gerade weil die historischen Wahrzeichen eine Attraktion darstellen, sollte man sie auch ins rechte Licht rücken.

CSU-Fraktionsvorsitzender Walter Drebinger zog den Antrag, der auf Anregungen aus der Bürgerversammlung zurückgeht, dann aber zurück. Bürgermeister Hacker hatte zuvor darauf hingewiesen, dass bei der Beleuchtung der beiden Stadttürme die Umstellung auf Led-Technik bereits fest geplant sei. Beim Rest sollte man warten, bis das neue Rathaus bezogen ist. 2024 könne man sich dann in aller Ruhe damit befassen. Die Antragsteller waren einverstanden.