von unserer Mitarbeiterin Petra malbrich

Hiltpoltstein — Die Gemeinderatssitzungen in Hiltpoltstein dauern schlicht zu lang. Das ist nun auch in Gräfenberg aufgefallen, weshalb sich dort nun der Personalrat eingeschaltet hat. Zuvor war eine Sitzungen erst um 0.40 Uhr zu Ende gegangen. Der Personalrat hatte daraufhin eine Überprüfung des Arbeitszeitgesetzes gefordert.
Bei jeder Sitzung der drei zur VG gehörenden Gemeinden - Weißenohe, Hiltpoltstein und Gräfenberg - protokolliert eine Angestellte der Stadt Gräfenberg. Eine Auflistung der seit dieser Legislaturperiode stattgefundenen Sitzungen in den einzelnen Gemeinden sollte die Unterschiede aufzeigen. Die Stadt Gräfenberg tagte demnach zwölf Mal, Hiltpoltstein 14 Mal und in Weißenohe kamen die Gemeinderäte zehn Mal zusammen. Allerdings gelang es den Hiltpoltsteinern dabei nur ein einziges Mal, die Sitzung vor 21 Uhr zu beenden. Fünf Sitzungen wurden zwischen 23 und 24 Uhr abgeschlossen und drei Sitzungen fanden erst nach Mitternacht ein Diskussionsende.

Spätestens um 22.30 Uhr

"Wir müssen die Diskussionen verkürzen", sagte Gerhard Prütting (FW). Der Vorschlag, die Gemeinderatsversammlung künftig um 19 Uhr beginnen zu lassen, erwies sich am Ende allerdings nicht als mehrheitsfähig. Lediglich fünf Ratsmitglieder stimmten dem Vorschlag der Verwaltung zu.
Immerhin will man künftig die Sitzungen um spätestens 22.30 Uhr beenden. Beginnen sollen sie aber weiterhin im Sommer um 20 Uhr. In den Wintermonaten treffen sich die Räte auch künftig um 19.30 Uhr.