Für das sogenannte Home Schooling benötigen Kinder und Jugendlichen optimalerweise ein funktionierendes mobiles Endgerät sowie einen Internetzugang. Doch nicht jede Familie kann ohne Weiteres ihrem Schulkind ein mobiles Arbeitsgerät bereitstellen. Um Chancengleichheit zu gewähren, stellt die Grund- und Mittelschule Windheim Laptops zur Verfügung. Ende April gab Systembetreuer Sebastian Unger den ersten Laptop an eine Schülerin der Abschlussklasse aus.

Durch die Schulschließung hat sich der Unterricht digitalisiert. Dabei nahmen die Lehrkräfte auch Rücksicht auf Familien, die nicht über die entsprechende Ausstattung verfügen. Einige Klassenlehrer haben die Arbeitsmaterialien zu den Familien nach Hause gefahren. Über mobile Endgeräte und das Internet können Schüler Erklärvideos anschauen, digital lernen und üben. "Für uns ist das nur ein kleiner Beitrag, den wir zur Chancengleichheit beitragen können. Aber für betroffene Schüler und deren Familien stellt ein Laptop eine große Arbeitserleichterung dar", verdeutlicht Fachlehrer Sebastian Unger. Gerade für die Abschlussklasse sei es wichtig, zuhause an einem Computer arbeiten zu können: Texte müssen verfasst werden; nicht zuletzt auch für die Projektarbeit des qualifizierenden Hauptschulabschlusses. "Wir versuchen durch die Vergabe der Laptops allen Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Chancengleichheit in der Krise zu gewähren", bekundet Schulleiterin Andrea Paschold. red