Aus Anlass seines 60.Geburtstages hatte Landrat Johann Kalb (CSU) in die Seehofhalle nach Memmelsdorf eingeladen. Neben Familie, Freunden und politischen Weggefährten waren zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft sowie Behördenvertreter, Vertreter der Kirchen und zahlreicher Institutionen gekommen, um mit Johann Kalb zu feiern. Darüber hinaus war eine Delegation aus dem polnischen Partnerlandkreis Jelenia Góra vor Ort und auch die Führungsdienstgrade der Feuerwehr ließen es sich nehmen, ihrem obersten Dienstherrn persönlich zu gratulieren. Sichtlich gefreut hatte sich das Geburtstagskind über die vielen Gäste aus Buttenheim mit Bürgermeister Michael Karmann (ZWdG/CSU) an der Spitze. War er doch dort 24 Jahre selbst Bürgermeister, ist dort geboren, lebt immer noch dort und "will von dort auch nicht weg", wie er immer gern betont.

Bei der Begrüßung der Gäste dankte Johann Kalb insbesondere seiner Familie, seiner Frau Monika und den Kindern, für deren Unterstützung und den Freiraum, den sie ihm für seine Arbeit immer gewährt hatten. Er wünschte sich für die Zukunft im Allgemeinen ein bisschen mehr an Weitsicht, Nachsicht, Toleranz und gegenseitiger Wertschätzung. Natürlich durfte der eine oder andere süffisante Seitenhieb auf die anstehenden Kommunalwahlen nicht fehlen. In Bezug auf das vielseitige Büffet sprach er davon, dass "er Kalb wählen würde".

Schön, dass sich der bei solchen Feierlichkeiten übliche Marathon der Grußworte auf zwei Ansprachen beschränkte. So war es dann an Heidrun Piwernetz, der Regierungspräsidentin von Oberfranken, und an Johann Pfister (BI), dem stellvertretenden Landrat, die Verdienste und Leistungen des Jubilars zu würdigen. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte seine Glückwünsche per Videobotschaft gesandt.

Für die musikalische Unterhaltung der Gäste sorgte das Orchester des Musikvereins Buttenheim unter der Leitung von Klaus Ohlmann und die Partyband "Tutti Frutti", die im Laufe des Abends auch so manchen Hit aus der Jugend des Geburtstagskindes zum Besten gab.

Andrea Spörlein