Die Montessorischule Herzogenaurach feierte ihre Abschlussklasse, die Neunt- und Zehntklässler der jahrgangsgemischten Klasse Gold. Auch hier waren sowohl die Bedingungen in der Vorbereitung als auch die Abschlussfeier ganz anders als in den Jahren zuvor. Die Ergebnisse konnten sich gleichwohl wieder sehen lassen: alle Schüler erreichten oder übertrafen ihre Ziele.

Der Wechsel in den Online-Unterricht bei der Schulschließung im März erfolgte für die Schüler recht problemlos, da sie bereits über Erfahrungen in der Arbeit mit Microsoft Teams verfügten. Gleichwohl vermissten alle das Zusammensein und waren froh, dass sie die Ersten im regulären Schulbetrieb sein durften. Entsprechend arbeitete die Klasse hart, lernte gemeinsam morgens in der Schule und am Nachmittag online zu Hause.

Aufgrund der ungewöhnlichen Umstände wurden die Abschlüsse ungewöhnlich gefeiert. Recht kurzfristig organisiert fand die Abschlussfeier im kleineren Kreis auf dem Bauwagengrundstück der Schule statt.

Nach einleitenden Worten der Schulleiterin Rebekka Oberhofer begann ein Picknick bei traumhaftem Wetter. Im Anschluss befand Klassenlehrer Dominik Baier die "Goldgräbermission" für beendet. In sehr persönlichen und nachdenklichen Worten erinnerte man sich an die Wochen der Schulschließung, das gegenseitige Vertrauen und das Schaffen von Ritualen. "Ohne den gemeinsamen starken Zusammenhalt wäre die Klasse niemals zu solch überragenden Ergebnissen gekommen", stellte Baier heraus. red