Die Feuerwehr bekommt ein neues Gerätehaus an der Serkendorfer Straße am Ortsausgang in Richtung Weisbrem. Auf rund 20 000 Quadratmetern werden neben einem Feuerwehrgebäude auch ein Dorfgemeinschaftshaus, die sogenannte Kulturscheune, ein Kinderspielplatz, eine Gartenanlage, ein Bolzplatz und ein Festplatz entstehen.

Nun steht der Rohbau. Je ein Stellplatz werde für das neue Hilfeleistungsfahrzeug, den Mannschaftstransportwagen und für den Logistikanhänger für den Einsatz in ICE-Tunneln benötigt, wie Kommandant Schwarz erläutert hatte. Dies zusammen würde mit Kosten von rund 500 000 Euro zu Buche schlagen (Förderung rund 120 000 Euro). Platz benötige man auch für die Schutzanzüge der 88 Aktiven, davon seien 35 Atemschutzgeräteträger. Das neue Zuhause der Wehr solle neben der Fahrzeughalle auch einen Aufenthalts- und Schulungsraum, Büro sowie Toiletten beherbergen. Das angrenzende Gemeinschaftshaus (mit Saal, Nebenraum, Küche, Lager, Technikräumen und sanitären Anlagen) wird mit rund 700 000 Euro veranschlagt, die Außenanlagen mit etwa 500 000 (Förderung je 240 000 Euro).

Noch nicht gebaut und schon zu klein befunden: Elmar Kerner kann sich bei der mit 100 Quadratmetern geplanten Größe des Saales nicht vorstellen, dass die Theatergruppe dort eine Bühne aufbauen könnte, ohne die Zahl von Sitzplätzen verringern zu müssen, oder dass hier Konzerte stattfinden könnten. "Der Raum ist zu klein für die Laienspielschar und für den Musikverein", gab er zu bedenken. "Wie groß muss eine Bühne denn sein? Und wie oft braucht man sie im Jahr?", antwortete Stadtbaumeister Ender. ds