Einstimmig lehnte der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung den Antrag des Bürgervereins Kleingarnstadt ab, das Entgelt für die Nutzung der Räume im Bürgerhaus auf 30 Euro statt 40 Euro festzusetzen. Im Zuge der Neufassung der Nutzungsregeln wurde das Entgelt für die Saalnutzung zu nicht sportlichen Zwecken in der Gesamtgemeinde bestimmt. Zuvor hatte es 24 Euro betragen. Die Neuregelung hatte der Sport-, Jugend-, Kultur-und Sozialausschuss in der Vorberatung dem Gemeinderat empfohlen und so war dies in der Juli-Sitzung auch beschlossen worden. Auch wenn der Bürgerverein Kleingarnstadt aufgrund der Erhöhung eine rückläufige Nutzung befürchtet, wich das Gremium nicht von seiner Meinung ab. Begründung: Die Kleingarnstadter erhalten jährlich für Reinigung und Betreuung eine Pauschale in Höhe von 770 Euro, die mit den Einnahmen aus den Entgelten verrechnet wurden und durch diese auch grundsätzlich gedeckt werden sollten. Mit den bisherigen Einnahmen war dies nicht möglich, so dass eine Erhöhung nötig wurde, um das Defizit auszugleichen, wurde betont.
Danica Faber von der Gemeindeverwaltung stellte dem Gremium den Sachstand der Planung des "Traumritter"-Spielplatzes in der Raiffeisenstraße vor. Das Konzept sieht unter anderem eine Vogelnestschaukel vor, kombiniert mit einer Doppel-Schaukel, weiterhin eine große und kleine Ritterburg mit Rutsch- und Klettergelegenheit, eine Seilbahn oder ein Trampolin, einen großen Sandkasten mit schützendem Sonnensegel und eine Matschanlage sowie Federwippgeräte. Im Rahmen einer Spielplatzwerkstatt war das Konzept mit den Kindern erarbeitet worden. Die Bauarbeiten sollen mit Unterstützung des Bauhofes noch heuer begonnen werden. Die Finanzierung ist gesichert durch Preisgelder, Spenden, Erlöse aus der 750-Jahr-Feier und aus dem Verkauf eines Teilgrundstückes in der Sonneberger Straße. Auch ist an verkehrsberuhigende Maßnahmen im Bereich des Spielplatzes gedacht.
Der Vorschlag des Gemeinderates Bernd Carl (BG), eine Überwachungskamera zu installieren, um eventuelle Vandalismus entgegenzuwirken, stieß nicht auf die erhoffte Zustimmung. Eine rechtliche Prüfung soll jedoch zunächst vorgenommen werden. Der Gemeinderat gab grünes Licht für das Vorhaben und Bürgermeister Bernd Reisenweber (BG) meinte: "Wir haben nächstes Jahr einen Top-Spielplatz." dav