"Die Aufgabe eines Geschäftsleiters ist wirklich nicht ohne", gab Bürgermeister Bastian Büttner (CSU) Fabian Leutheußer mit auf den Weg. Leutheußer ist der neue Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Grub-Niederfüllbach. Er stellte sich bei der Gemeinderatssitzung am Montag vor. Der neue Geschäftsleiter kommt von der Stadt Coburg und war dort unter anderem im Ordnungsamt und bei der Stadtkasse eingesetzt.

Es ist wie ein Weihnachtsgeschenk: Als eine der wenigen Gemeinden im Landkreis erhält Niederfüllbach 229 000 Euro aus dem Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2020. Bürgermeister Büttner war die Freude darüber anzusehen, als er dies mitteilte. Somit könne die Sanierung der Emil-Kirchner-Halle in Angriff genommen werden, die 254 900 Euro verschlingen werde, sagte er. Der Gemeinderat leitete die nächsten Schritte ein und beschloss, die Vergabe der Baubetreuung ein Architekturbüro machen zu lassen. Laufen soll die Planung über die Stadt Coburg. Zu verdanken habe die Gemeinde diese hohe Förderung dem Auftreten aller drei Bürgermeister bei der Regierung von Oberfranken, klärte die Zweite Bürgermeisterin Marita Pollex-Claus (CSU) auf. "Wir haben schon mit unseren Vorstellungen einen guten Eindruck hinterlassen", sagte sie.

Noch etwas Erfreuliches hatte der Bürgermeister zu verkünden. "Wir können uns auf die Schulter klopfen", meinte er zur Auszeichnung der Gemeinde durch das Bayerische Staatsministers für Unterricht und Kultus. Prof. Michael Piazolo lobt Niederfüllbach für seine hervorragende Digitalisierung im Bildungsbereich. Die Gemeinde hat dafür eine Urkunde erhalten, die Niederfüllbach als "Digitale Bildungsregion in Bayern 2019" auszeichnet.

Das Schild "Kein Trinkwasser" musste am Leopoldbrunnen angebracht werden, da die Grenzwerte nicht eingehalten werden können. Die Niederfüllbacher Stiftung habe eine Untersuchung des Wassers veranlasst, sagte Büttner. Das Ergebnis: mehrere Bakterienstämme sowie coliforme Bakterien. Damit könne eine Freigabe nicht zugelassen werden.

Inzwischen liege die emissionsschutzrechtliche Genehmigung des Landratsamtes zum Abriss der alten Schule vor, teilte Büttner mit. Der Neubau eines Kindergartens sei somit möglich. dav