Es war eine außergewöhnliche, aber trotz der Pandemie-bedingten Umstände gelungene Abschlussfeier an der Mittelschule Pressig.

Lange hatte sich die Schulleitung mit den Klassenlehrerinnen Sabine Stadter und Gabriele Walther überlegt, in welcher Form ein Dankgottesdienst und eine Abschlussfeier für die Abschlussklassen 9a und M10 stattfinden könnten. Ihr letztes Schuljahr an der Mittelschule war im zweiten Halbjahr geprägt von Unterricht zu Hause und Absagen vieler Aktivitäten wegen der Corona-Pandemie. So sprach man von einem "ganz besonderen letzten Schuljahr in der Mittelschule".

Gemeinsam mit den Religionslehrern Jonas Frank und Fabian Schramm hatten Gabriele Walther und Sabine Stadter in der Herz-Jesu-Kirche in Pressig einen Gottesdienst gestaltet, der unter den gebotenen Abstandsregeln stattfand. Bei der Zeugnisübergabe verglich Rektor Reinhard Horn das Zeugnis mit einer Eintrittskarte ins Berufsleben, die den Zugang ermöglicht, aber das, was folge, müsse von den jungen Erwachsenen geleistet werden. Besonders freute er sich, mit Dimitios Antoniou, Selina Koch und Laura Steiner (die auch Landkreisbeste war) die Schulbesten besonders ehren und auszeichnen zu können.

Sabine Stadter ließ in ihrer Abschiedsrede das gemeinsame Schuljahr Revue passieren, und Gabriele Walther ging auf den Rahmen des Lebens ein, den jeder Mensch von Geburt an mitbekommt und der bisher die Schule war, die Sicherheit und Struktur gab. Ab sofort müsse jeder seinem Leben eine neue Richtung geben.

Nach der Zeugnisvergabe folgten die Dankesworte der Klassensprecher der 9a und M10 an die Lehrer der Schule, bevor mit Musik untermalte Gedanken für die Zukunft auf einer Leinwand die außergewöhnliche Abschlussfeier abrundeten. Einig waren sich Schüler, Eltern und Lehrer, dass es ein gelungener Abschluss war. eh