Zum Volksbegehren "Stoppt den Pflegenotstand an Bayerns Krankenhäusern" rief die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) am Freitag und auch noch am Samstag in ganz Bayern auf. Mit Hunderten von Unterschriftenständen macht die Gewerkschaft darauf aufmerksam, dass in Bayerns Krankenhäuser rund 12 000 Pflegestellen fehlen. Laut Verdi sei der Grund, dass überall seit der Umstellung der Krankenhausfinanzierung auf Fallpauschalen Stellen abgebaut wurden, um mit geringeren Kosten möglichst viel Gewinn zu machen. Die Folge davon seien überlastete Pflegekräfte, überfüllte Notaufnahmen und zu wenig Zeit für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Daher wurde, auch mit einem Stand in Bad Kissingens Fußgängerzone, das Volksbegehren "Stoppt den Pflegenotstand an Bayerns Krankenhäusern" gestartet. Wie seitens von Marietta Eder, der stellvertretenden hiesigen Bezirksgeschäftsführerin Sinn/Saale verlautete, wurde bereits bayernweit am Freitagvormittag die 20 000er-Unterschriftenmarke geknackt. Unterstützung erhielt die hauptamtliche Gewerkschafterin in Bad Kissingen von Jens Möller, dem Vorsitzenden des Verdi-Ortsvereins Bad Kissingen. Foto: Peter Rauch