Eine Zwischenbilanz seiner Arbeit zog der Verein "Hand in Hand", der sich um Flüchtlinge und Integration bemüht, im Baiersdorfer Stadtrat. In den vergangenen drei Jahren haben die Ehrenamtlichen um Carmen Wurm und Doris Frank rund 50 junge Männer betreut.

Bislang wurden fünf Äthiopier und sieben Iraker anerkannt; bei den anderen laufen noch die Verfahren. Die Situation der einzelnen ist recht unterschiedlich. Einer, der Mechatroniker lernt, konnte seine Familie nachholen und in eine Wohnung ziehen.

Zehn befinden sich in einer Berufsausbildung, drei haben eine feste Arbeitsstelle, zwei haben Minijobs und neun haben das Berufsintegrationsjahr an der Berufsschule abgeschlossen. Bei ihnen hakt es wegen der Arbeitserlaubnis, da sie kaum Identitätsdokumente deutschen Standards beibringen können. Einige, so Frank, resignierten deshalb.

Zwei aber hätten sich entschlossen, den ihnen offenstehenden Weg einer Berufsfachschule zu gehen. Hierbei werden sie von den Vereinsmitgliedern kräftig unterstützt. Frank bat den Bürgermeister, sich - wie schon geschehen - beim Innenminister für die betroffenen jungen Männer einzusetzen.