von unserem Mitarbeiter Peter Groscurth

Forchheim — Der Landkreis-Jurist Reinhold Göller informierte die Forchheimer Kreisräte im Kreisausschuss über den Stand der Klage der Stadt Forchheim gegen den Kreishaushalt 2014 und deren Umlagezahlungen. Göller erklärte: "Wir haben am 15. Januar die Klagebegründung erhalten. Nun haben wir als Landkreis eine Frist am Gericht bis 1. September beantragt, dass wir uns adäquat erklären können."
Der Hintergrund: Wegen der Umstellung der Haushaltsberechnung strengte die Stadt Forchheim die Klage an. Im Kern geht es um die Klärung, ob der Landkreis aus den Umlagen seiner Kommunen jahrelang einen Überschuss erwirtschaften darf, um Projekte zu finanzieren, oder ob er Ausgaben nur über Kredite finanzieren muss.
Doch bis zu einer endgültigen Entscheidung, die auch Modellcharakter für viele andere Kreise und Städte haben dürfte, können noch viele Jahre vergehen, stellte Göller klar. Jetzt werden sich Experten dieser Frage annehmen und im Auftrag des Kreises prüfen, ob es hier wirklich Probleme gibt.