Die Senioren-Union der CSU , Kreisverband Forchheim , hat ihre Jahreshauptversammlung durchgeführt. Coronabedingt konnten 2020 weder Vorstandssitzungen noch Hauptversammlung oder Freizeitaktivitäten stattfinden.

Die turnusmäßige Wahl wurde von Elif Weitzenfelder durchgeführt. Vorsitzender bleibt Walter Sieburg. Stellvertreter sind Georg Striegel, Vroni Kaul, Ingeborg Baume und Eduard Nöth . Der Schatzmeister Peter Sandner und die Schriftführerin Liselotte Schmitt werden ihr Amt weiter fortführen. Kassenprüfer sind Klaus Schütz und Margareta Loskarn. Zu Beiratsmitgliedern wurden Adam Martin, Harald Dittrich, Klaus Rapp , Helga Kremer, Dorothea Göller, Graf Bentzel und Roswitha Lippert gewählt.

Der Vorsitzende will versuchen, einen Besuch bei der Firma Vierling zu organisieren. Weitere Termine wird man entsprechend der Entwicklung von Corona auch kurzfristig anberaumen.

Die Senioren-Union der Stadt Forchheim ist unterdessen nach eigener Mitteilung bemüht und interessiert, dass Forchheim in Sachen Barrierefreiheit, Sauberkeit und Sicherheit vorbildlich bleibe. Leider habe der Vorstand der örtlichen CSU-Senioren bei einem Rundgang durch die Altstadt einige Stellen ausgemacht, die verbesserungswürdig seien.

So bemerkte Klaus Rapp , der Vorsitzende, dass sowohl im Stadtpark als auch im Bastionsgarten Unkraut in Reih und Glied wuchere, wo eigentlich bepflanzte Beete das Herz der Einheimischen und Gäste erfreuen sollten. Auch in der Wiesentstraße und an der Ecke Von-Brun-Straße vor dem Zugang zum Spielplatz hätten Unkräuter und wild wachsende Sträucher eine Höhe und ein Ausmaß erreicht, dass Abhilfe dieses Zustandes dringend nötig sei, zumal dies schon seit Wochen so aussehe.

Grundsätzlich erfreut zeigte sich die Senioren-Union über den Ausbau der Luitpoldstraße. Es sollte jedoch den Bürgern einmal erläutert werden, was der Einbau der weißen gerippten und genoppten Platten und deren Ausrichtung bedeute. Es müsse jedoch festgehalten werden, dass das Überqueren für Radfahrer und Rollstuhl- beziehungsweise Rollatornutzer nicht überall sicher oder ohne fremde Hilfe zu meistern sei. Vor den abgesenkten Bordsteinen befinde sich auf den Fußwegen eine Kombination von gerippten Platten und genoppten Platten.

Eigentlich müssten Überquerungsstellen für Rollstuhl- und Rollatornutzer ohne besondere Erschwernis sowie für sehbehinderte Menschen eindeutig auffindbar und sicher nutzbar sein. Diese weißen Platten wurden jedoch – so die Senioren-Union – teilweise so schlecht verlegt, dass erhöhte Kanten entstanden, die häufig zu Komplikationen bei der Nutzung führten.

Eine Rollatornutzerin habe festgestellt, dass ein beladener Rollator die erhöhten Platten nicht überwinden könne. Deshalb versuche sie, diese Hindernisse zu umgehen, was eigentlich nicht gewollt sei.

Rapp berichtete, dass neulich ein Kleinkind mit dem Fahrrad in diesem gerippten Bereich gestürzt sei. Nach Ansicht der Senioren-Union müsste baldigst eine Begehung durch das Stadtbauamt, eventuell mit Behindertenvertretern, erfolgen, um zu hoch liegende Querungsplatten und die Stolperstellen zu lokalisieren und durch eine Absenkung zu beseitigen. red