Johannes Pinzel aus Effeltrich hat das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt erhalten. Aushändigung erfolgte im Großen Sitzungssaal des Landratsamts Forchheim.

In seiner Laudatio sagte andrat Hermann Ulm ( CSU ): „Bereits seit Ihrer Jugend und in weit über 30 Jahren engagieren Sie sich in höchst bewundernswerter Weise mit herausragendem Engagement in verschiedenen Führungspositionen ehrenamtlich in der DJK-SpVgg Effeltrich. Hierdurch haben Sie sich außerordentliche Verdienste um das Gemeinwohl Ihrer Heimatgemeinde Effeltrich erworben.“

Pinzel trat im Alter von 15 Jahren in den Burschenverein Zufriedenheit ein und übte 14 Jahre lang das Amt des Schriftführers und von 1994 bis 1998 die Position des Vorsitzenden aus. Ebenso stand Pinzel in der Freiwilligen Feuerwehr Effel­trich von 1980 bis 1996 im aktiven Dienst. Seine Leidenschaft und sein Herzblut aber gehören dem Sportverein, in den er 1973 als Achtjähriger eintrat und in dem er bereits 1983 als Achtzehnjähriger eine erste Führungsposition als Fußballtrainer für Kinder- und Jugendmannschaften übernahm. Ulm würdigte die Verdienste: „Bis heute waren und sind Sie in verschiedenen Funktionen – zeitweise sogar in Doppelfunktion – in herausragender Weise ehrenamtlich engagiert.“ So war der Geehrte während seiner Zeit als Zweiter Vorsitzender (1991 bis 1995) und als Erster Vorsitzender von 1995 bis 2001 auch gleichzeitig als Fußball-Jugendleiter über 15 Jahre hinweg tätig.

„Daran lässt sich zweifelsfrei erkennen, dass Ihnen in all den Jahren besonders die Jugendarbeit am Herzen lag, der Sie sich in jeder freien Minute stets besonders intensiv widmeten. Nach Ihrer Zeit als Fußball-Jugendleiter begannen Sie, sich der Jugendarbeit im Tischtennissport zuzuwenden. Dies war für Sie die Stunde Null und gleichzeitig der Anbeginn einer

erfolgreichen Zeit für den Tischtennissport in Effeltrich“, so die Worte des Laudators. Ulm sagte weiter: „In Ihrer ruhigen, freundlichen und stets hilfsbereiten Haltung, Ihrer Art und Weise, Aufgaben anzupacken und die Vereinsarbeit zu unterstützen, haben Sie sich bei Ihren Vereinskollegen und bei den Mitbürgern in Effeltrich großen Respekt erarbeitet und verdient.“ red