„Hier wird im wahrsten Sinne diakonisches Handeln, wie es uns von Gott aufgetragen ist, verwirklicht. Hier wird Menschen geholfen.“ Pfarrerin Ute von Seggern freute sich sichtlich, gemeinsam mit ihrem katholischen Kollegen Pater Heinz Weierstraß (SDB) die neue Tagespflege „Hornschuch-Park“ der Diakonie Bamberg-Forchheim einweihen zu können.

„Die Mitarbeitenden entlasten die pflegenden Angehörigen für einen gewissen Zeitraum. Und die Pflegebedürftigen können die eigenen vier Wände wieder einmal verlassen und Kontakte knüpfen“, beschrieb sie das Angebot an der Mayer-Franken-Straße in Forchheim . Auch für seelische Anliegen hätte das Team um die leitende Pflegefachkraft Manuela Häfner immer ein offenes Ohr.

Gemeinsam mit Pater Weierstraß segnete Pfarrerin von Seggern die neuen Räumlichkeiten, die seit Anfang des Jahres die Tagespflege „Hornschuch-Park“ beherbergen.

„Dieser christliche Segen ist uns als Diakonie wichtig“, sagte Christine Aßhoff in ihrem Grußwort. Die Abteilungsleiterin der Diakonie Bamberg-Forchheim dankte Forchheims Oberbürgermeister Uwe Kirschstein ( SPD ) und Landrat Hermann Ulm ( CSU ) für ihr Kommen. Für Kirschstein ist mit der Tagespflege „Hornschuch-Park“ eine wichtige Lücke geschlossen worden: „In Forchheim gibt es einen großen Bedarf an Tagespflegeplätzen.“

Michael Messingschlager, Leiter der Diakoniestation Forchheim , zu der die Tagespflege gehört, zeigte den Gästen, unter ihnen auch der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Eugen Wette-Köhler, die Räumlichkeiten, während die Tagespflegegäste und ihre Angehörigen bei Kaffee und Kuchen beisammensaßen. Die Gäste selbst hatten die musikalische Umrahmung der Einweihung gestaltet.

Eine Überraschung gab es dann noch: Die Enkelin eines Tagespflegegastes überreichte Manuela Häfner ein selbst gemaltes Bild mit einem leuchtenden Regenbogen, das seinen Platz in den neuen Räumen finden wird. red