von unserem Mitarbeiter Reinhard Löwisch

Obertrubach — "Die 44 ausländischen Flüchtlinge, die in Obertrubach leben, haben das Gefühl, willkommen zu sein", sagte Thomas Leitsch. Er betreut sie mit 30 weiteren ehrenamtlichen Helfern und durfte in der jüngsten Gemeinderatssitzung berichten.
"Geht hin zu ihnen, redet mit ihnen, auch wenn keiner die Sprache des anderen versteht. So helft ihr mit, Vorurteile abzubauen und Verständnis aufzubauen", meinte Leitsch weiter.
Die Flüchtlinge stammen aus der Ukraine, aus Syrien, Nigeria, dem Irak und aus Afghanistan. Viele sind gut ausgebildet; einige, darunter sechs Kinder, dürfen bald in die Grund- oder Berufsschule. Es sei wichtig, die Flüchtlinge zu integrieren. "Sie werden wegen der langen Verfahrensdauer einige Jahre hier leben", schätzt Leitsch. Das Kolping-Bildungswerk bietet einen Deutschkurs an. Spätestens dann im Frühjahr sollten die Flüchtlinge ins Dorfleben integriert werden.Einige der Kinder sind im Religionsunterricht angemeldet. Die Eltern möchten, dass ihre Kinder, die ihnen fremde deutsche Kultur kennenlernen. Jetzt brauchen die Helfer vor allem Geldspenden.