"Feste soll man feiern, wie sie fallen", und daher wurde auch in Zeiten von Corona auf Initiative der Weingartser Feuerwehrler sowie der Weingartser Gemeinderäte am neuen Feuerwehrhaus in Weingarts nun Richtfest gefeiert.

Kunreuths Bürgermeister Ernst Strian (Dem.) konnte dazu besonders die zahlreich anwesenden Feuerwehrleute aus Weingarts um Kommandant Stefan Siebenhaar, Landrat Hermann Ulm (CSU) und Kreisbrandinspektor Johannes Schmitt begrüßen. Neben den Gemeinderäten und Abordnungen der Ortsteilfeuerwehren aus Kunreuth und Ermreus war zum Richtspruch auch Kunreuths Altbürgermeister Konrad Ochs gekommen, in dessen Amtszeit der Neubau des Feuerwehrhauses der FFW Weingarts beschlossen wurde.

"Nach einer langen Phase des Suchens nach einem geeigneten Standort und dem dann März dieses Jahres erfolgten Spatenstich sind wir nun an einem Punkt, an dem das neue Haus der Weingartser Feuerwehr ein Dach bekommen hat", sagte Strian. Auch sei er sehr froh über den Standort neben dem Sportgelände der DJK Weingarts, der sehr schön am Ortsrand des Kunreuther Ortsteils liege. So habe die FFW Weingarts genügend Platz, sich zu entfalten und zu arbeiten.

Danach erfolgte der Richtspruch durch Zimmermann Rainer Kaul, der dem Bauherrn, seinen Erbauern und Nutzern nach alter Tradition viel Glück und Freude im neuen Haus wünschte. Das zehn Meter mal 20 Meter große und über acht Meter hohe Feuerwehrhaus wurde von Planer Jürgen Mauser entworfen. Es wird nach seiner Fertigstellung den über 50 aktiven Feuerwehrlern auf 400 Quadratmetern Nutzfläche mit zwei Fahrzeugstellplätzen, modernen Sozial-, Mannschafts- und Jugendräumen sowie einer Werkstatt alles bieten, damit zukünftig nach dem derzeit technischen Standard gearbeitet werden kann. Daher freuen sich die "Maigischer" Floriansjünger schon sehr darauf, bald in das neue Domizil zu ziehen. Sie hoffen nun auf die zügige Fertigstellung des neuen Weingartser Feuerwehrhauses. Edwin Rank