VON Luisa Hölzel

Bye-bye, FT-Redaktion! Nach acht Wochen Praktikum kann ich das nun offiziell sagen: Mit einem lachenden und einem weinenden Auge werde ich die Lokalredaktion hier in Forchheim verlassen. Was habe ich nicht alles erlebt? Interviews, Pressetermine, Ausstellungen, ein paar Gerichtstermine. Ja, man kommt schon rum beim Fränkischen Tag. Jedoch für mich eine der größten Herausforderungen: eine Woche Telefon-Dienst als Ersatz für unsere Sekretärin. Ich hoffe, ich hab die ganzen Anrufer nicht abgeschreckt. Jedes Mal, wenn das Telefon klingelte, erlitt ich nämlich einen halben Herzinfarkt, da der Klingelton mehr als laut und schrill war. Zwischen Mate-Tee und Bilder-Show saß ich dann an meinem Schreibtisch und versuchte, so gut es ging, meine Arbeit zu erledigen. Den Leuten beim Interview dann die Infos aus der Nase zu ziehen und wie verzweifelt mit dem Dienstauto durch eine Gegend zu fahren, in der man sich nicht auskennt. Ja, so kann man das beschreiben. Ich gebe zu, es ist ein wenig peinlich, sich als gebürtige Forchheimerin hier nicht auszukennen. Aber irgendwie habe ich doch immer ans Ziel gefunden. Ich hab' auf jeden Fall dazugelernt. Aber jetzt ist es leider schon vorbei. Ich werde den geregelten Tagesablauf und die Kollegen vom FT vermissen und freue mich gleichzeitig auf ein paar ruhige, freie Tage.