Zerbricht die jahrelange Partnerschaft von Niederfüllbach mit der ungarischen Gemeinde Nagylòzs? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Gemeinderat bei seiner letzten Sitzung und kam zum Schluss, es doch noch einmal zu versuchen. Angeregt hatte dies Thomas Schöllchen (ÜWN). Bürgermeister Martin Rauscher (ÜWN) wurde beauftragt, die Grundeinstellung des dortigen neuen kommunalen Rates zu erfragen, wie es mit der Aufrechterhaltung der Partnerschaft stehe. Die Ratsmitglieder bedauerten die Entwicklung. Auslöser war ein Schreiben aus Ungarn, in dem zwar für die jahrelange Partnerschaft gedankt wurde, jedoch ausgedrückt wurde, dass eine weitere Freundschaft nicht gewollt sei. Die Verbindungen bestanden in gegenseitigen Besuchen und der Überreichung von Geschenken an Kinder, insbesondere zur Weihnachtszeit. Rauscher zeigte sich enttäuscht und sagte: "Es ist eine völkerverständigende Partnerschaft, die aufrechterhalten werden sollte."

Zur Planung eines Kindergartenneubaues teilte der Bürgermeister mit, dass mit dem Architekten ein Gespräch vor Ort stattgefunden habe.

Nicht zu viel Bürokratie

Konsens war, dass eine zeitraubende und sich über zwei Jahre hinziehende Bauleitplanung mit Bebauungsplan und Änderung des Flächennutzungsplanes vermieden werden sollte. Deshalb werde ein Gespräch mit dem Landratsamt gesucht, sagte Rauscher. Geschäftsstellenleiter Michael Heß legte die Verkaufspreisermittlung für die Bauplätze im Herrschaftsfeld (3. Bauabschnitt) vor. Demnach liegt der Quadratmeterpreis einschließlich Erschließung bei runden 80 Euro. Zugrunde gelegt wurden Baukosten von 270 000 Euro und 80 Prozent Straßenerschließungskosten.

Dann gab es einen Ausblick auf das Neue Jahr. So soll elf Kindern am 24. Januar 2020 um 18 Uhr im "Beckenhaus" das Extra-Kindergeld überreicht werden. Im Jahr 2020 wird kein Kinosommer durchgeführt, erst 2021 wieder, beschlossen die Gemeinderäte einstimmig. Die Kosten für solch eine Veranstaltung wurden mit 5000 Euro beziffert. dav