"Corona nervt und verlangt uns zweifelsohne viel ab", sagt die Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar, SPD, mit Blick auf die am Dienstagabend auf den Weg gebrachten Bund-Länder-Beschlüsse laut einer Pressemitteilung vom Donnerstag. Dennoch sei es wichtig, jetzt noch einmal eine gemeinsame Kraftanstrengung zu unternehmen. Die beschlossenen Maßnahmen seien wichtig, um die Ausbreitung von Corona und den Virusmutanten in den Griff zu kriegen.

"Mobilität reduzieren"

Corona könne sich nun einmal nur durch den direkten Kontakt zwischen Menschen verbreiten, heißt es in der Pressemitteilung der Abgeordneten weiter. "Deshalb gilt es, unsere Mobilität konsequent zu reduzieren", erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Es sei daher richtig, die beruflichen Kontakte auf das absolute Mindestmaß zu beschränken. "Alle Beschäftigten, die im Homeoffice arbeiten können, sollen dies unbedingt tun", so die ausgebildete Ärztin. "Das schützt sie selbst und gleichzeitig schützt es andere." Beschäftigte, die ihre Tätigkeit nur am Arbeitsplatz vollbringen können, würden durch nochmals strengere Arbeitsschutzmaßnahmen und weniger Kontakte auf dem Weg zur Arbeit und zurück ebenfalls besser geschützt.

"Wir alle müssen uns in Geduld üben und gemeinsam und solidarisch Corona die Stirn bieten", so Dittmar weiter. "Nur wenn wir die Infektionszahlen deutlich reduzieren, ist eine Kontaktverfolgung wieder möglich." Mit einer Ausweitung der Sequenzierung werde man zudem wichtige Informationen über Mutationen und Cluster erhalten. red