In Dippach setzte Bürgermeister Michael Ziegler nach der Weihnachtspause die Reihe der Eltmanner Bürgerversammlungen fort. Ein Schwerpunkt war dort der Verkehr - der fließende wie der ruhende.
Eingangs gab der Bürgermeister einen Überblick über die Entwicklung und die Finanzlage der Stadt sowie über die Projekte der vergangenen Jahre. In Dippach wurde nach dem Abbruch des Hauses der Bäuerin ein neuer Dorfplatz gestaltet, der als echte Bereicherung angesehen wird. Dieses Jahr will den Worten Zieglers zufolge die Stadt erneut ein Haus abbrechen. Das leerstehende Gebäude wurde durch die Stadt erworben und soll Platz machen für einen Gehweg vom Ortskern bis zum Friedhof. Wegen der Engstelle war hier bisher kein Gehsteig möglich. Damit kann jetzt ein langgehegter Wunsch der Dippacher verwirklicht werden.
Im Frühjahr werde es auch nochmals Sanierungsarbeiten am Gemeinschaftshaus, der alten Schule, geben, kündigte der Bürgermeister an. Da Feuchtigkeitsschäden aufgetreten seien, müsse an der Treppe einiges geändert werden. In Gesprächen sei die Stadt auch schon mit einigen Eigentümern von leerstehenden Gebäuden. Wenn diese mitmachen, sei die Stadt gerne bereit, ein Konzept für die Nutzung dieser Grundstücke zu erstellen und damit einer Verödung des Ortskernes entgegenzuwirken, so der Bürgermeister.


Viele Fahrer zu schnell

Auch in der allgemeinen Diskussion spielte der Verkehr die Hauptrolle. Begrüßt wurde der Gehsteig bis zum Friedhof, doch auch in der Hauptstraße gehe es gefährlich zu. Viele Verkehrsteilnehmer seien mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, wurde geklagt. Eine Tempo-30-Zone mit Schwellen oder Fahrbahnverengungen wünschten sich die Bürger, die sich zu Wort meldeten.
Klage geführt wurde auch darüber, dass abends und nachts am Hofacker Fahrzeuge im absoluten Halteverbot parkten und damit die Verkehrssicherheit beeinträchtigten. Deshalb wurde der Wunsch geäußert, dass die Parküberwachung auch mal am späteren Abend zum Einsatz kommt.