Hausen — Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Hausen heißt Gerda Wagner. Bereits seit vielen Jahren ist sie im Ort für andere Menschen tätig, jetzt als offizielle Beauftragte für ältere Menschen. "Ich arbeite gern mit den anderen Institutionen zusammen", erzählt Gerda Wagner. In Hausen, wo der Altersdurchschnitt bei 42,6 Jahren liegt, sind die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der Sozialverband VdK Deutschland (VdK) aktiv für Senioren tätig.
"Die KAB macht seit Jahrzehnten Vorträge, Gedächtnistraining oder Krankenbesuche", berichtet die Seniorenbeauftragte. Und der VdK biete Kaffeekränzchen, Fahrten und ebenfalls Krankenbesuche an. Im Auftrag der Gemeinde ergänzt Gerda Wagner das vorhandene Programm beispielsweise um Diskussionsrunden.


Austausch zwischen Jung und Alt

"Unser erster Nachmittag im Bürgerhaus widmete sich dem Thema "Wie war Schule früher und wie ist sie heute", erzählt Wagner. Etwa 50 Senioren waren gekommen, um sich mit Jugendlichen auszutauschen. Die älteren Herrschaften erzählten von Begebenheiten aus ihrer Schulzeit, denn damals waren Streiche an der Tagesordnung. Es sei ruhiger zugegangen, dafür mussten die damaligen Schüler nach der Schule körperlich schwer arbeiten. Die jungen Gäste fanden das interessant und erzählten von ihren vielen Hausaufgaben, Mobbing in der Schule und die Wichtigkeit vom Internet. "Wir haben aber auch die Barmherzigen Brüder in Gremsdorf besucht und waren im Brothaus zum Kaffee eingeladen", berichtet die Seniorenbeauftragte. "Unser nächstes Thema an diesem Donnerstag wird 'Auto- und Radfahren im Alter sein'", sagt Gerda Wagner und freut sich auf viele Gäste.
In Hausen und Heroldsbach ist auch die Genossenschaft "Wir für uns" tätig, die die Lebensqualität älterer Menschen erhalten, ihnen Sicherheit geben und eine selbstständige Lebensführung auch bei zunehmender Pflegebedürftigkeit fördern will. Diese Seniorenhilfe bietet Besuchs- und Begleitdienste, hilft in Haus und Garten und berät bei Wohnproblemen. cs