Die Pilodes-Marter am nördlichen Ortseingang von Hausen, ein Denkmal aus dem 18. Jahrhundert, steht wieder. Nur wenige hundert Meter von ihrem ursprünglichen Platz, wo sie vor fünf Jahren dem Neubau der Umgehungsstraße weichen musste, wurde sie von Heimatpfleger Gerhard Batz in Zusammenarbeit mit dem Steinmetzbetrieb Zenk renoviert und wieder aufgestellt.
Die Gemeinde Hausen übernahm dafür die Kosten. "Martern, Bildstöcke sowie Kreuz- und Gedenksteine gehören zu den auffälligsten und auch schönsten Dingen, die man in unserem Ort und der Gemeindeflur bewundern kann", findet Batz. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die kulturellen Kleinode zu bewahren.
Dass die Pilodes-Marter einer neuen Straße im Weg stand, ist kein Einzelfall. Immer wieder geraten diese wertvollen Denkmäler durch Veränderungen in der Umgebung ihrer Standorte in Gefahr und verschwinden sogar vollständig.