Marienverehrer aus der gesamten Region kamen am Donnerstagabend zum Fatima-Tag in der Wallfahrtskirche Maria Limbach zusammen. Der Dreizehnte verschiedener Monate spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte der Erscheinungen in Fatima und so gestaltet das Fatima-Apostolat Würzburg immer am Dreizehnten eines Monats solche besonderen Feiern. In Maria Limbach ist immer am 13. Juli der Fatima-Tag.
Namhafte Zelebranten kommen aus diesem Anlass in die Balthasar-Neumann-Kirche, in diesem Jahr Erzbischof Ludwig Schick aus Bamberg. Er betonte in seiner Predigt, dass die Botschaft von Fatima und ihr missionarischer Auftrag heute so wichtig seien wie vor hundert Jahren. Er forderte die Gottesdienstbesucher auf, ihren Glauben aktiv zu leben, sich auf das Evangelium zu besinnen und seine Botschaft auch umzusetzen, denn "Glauben ist ein Tun-Wort. Wer Glauben lebt, der ist in Gott geborgen".
An den festlichen Gottesdienst schloss sich die Lichterprozession um die Wallfahrtskirche an. Frauen aus der Kirchengemeinde Limbach trugen die blumengeschmückte Madonna und Hunderte von Gläubigen schlossen sich mit ihren Kerzen den Geistlichen an, unter ihnen der Limbacher Wallfahrtspfarrer Ottmar Pottler. Sie sangen das Ave von Fatima und schlossen mit dem Lied "Segne du Maria" einen eindrucksvollen Gottesdienst in Limbach ab.
Fatima ist neben Lourdes in Frankreich einer der bekanntesten Wallfahrtsorte in der katholischen Kirche. Er liegt in Portugal. Die Muttergottes Maria soll dort Kindern erschienen sein.