"Zum schwindelhohen Adlerstein versuch ich früh ein Klettern, schau rundum ins Gebirg hinein und lass die Laute schmettern"", hat schon Victor von Scheffel (1826 bis 1886) in seinem "Exodus Cantorum" oder "Bambergischer Domknaben-Sängerfahrt" den "Adlerstein" besungen. Der circa zehn Meter hohe Dolomitfelsen in der Nähe von Engelhardsberg ist mit seinen 531 Metern über dem Meeresspiegel auch die höchste Erhebung im Markt Wiesenttal und ein beliebtes Wanderziel. Ein Rundumblick nach Süden und Westen, der ehemals bis zur Burgruine Neideck reichte, ist jedoch schon lange nicht mehr möglich. Denn der Fels versinkt im Blättermeer des hochwachsenden Waldes.

Junge Leute helfen mit

Die steiler abfallende Ostflanke wird jedoch in regelmäßigen Abständen vom Busch und Baumwerk befreit. So hat der Grundstückseigentümer Erhard Endres wiederum eine Freilegungsaktion durchgeführt. Er wurde hierbei auch von den jungen Leuten des Vereins Jugend-und Vereinshaus unterstützt. Sie bekamen dafür auch etwas Geld in ihre Vereinskasse. Denn die Maßnahme wurde vom Landschaftspflegeverband finanziell unterstützt.

Bei schönem Wetter kann man vom Adlerstein aus links neben den Türmen der Basilika von Gößweinstein vorbei bis weit hinein ins ferne Fichtelgebirge schauen und den Gipfel des Ochsenkopfs erkennen. hl