Bei einer Feierstunde im Gasthof "Klosterbräu" in Marienweiher wurden acht verdiente Feuerwehrkameraden für ihre 40- und 25-jährige Dienstzeit mit den staatlichen Ehrenzeichen in Gold und Silber ausgezeichnet. Die Ehrungen nahmen Landrat Klaus Peter Söllner, Bürgermeister Franz Uome, Kreisbrandinspektor Horst Tempel und Kreisbrandmeister Yves Wächter vor.
Seit vier Jahrzehnten sind Fredi Ott (Hohenberg), Franz Eidenpentz (Mannsflur), Erwin Löffler (Marienweiher), Hans-Günter Löffler, Paul Schott (beide Marktleugast) und Heinrich Rauh (Steinbach) aktiv.


Einsatz rund um die Uhr

Die sechs Floriansjünger durften sich auch über einen einwöchigen Aufenthalt im Feuerwehr-Erholungsheim Bayrisch Gmain freuen. Seit 25 Jahren sind Daniel Göpfert-Scheunert (Hohenberg) und Michael Schübel (Marktleugast) dabei.
Landrat Söllner lobte alle Feuerwehrdienstleistenden, die der Bevölkerung mit ihrem freiwilligen Dienst rund um die Uhr Schutz und Sicherheit bieten. Großen Respekt zollte er auch den Führungskräften, deren Einsatz oft an die Grenzen der Ehrenamtlichkeit gehe. Auch hob er die hervorragende Nachwuchs- und Jugendarbeit in den Marktleugaster Wehren hervor.
"Die Feuerwehr ist längst zu einem Allroundhelfer geworden", betonte Bürgermeister Franz Uome. Der vorbildliche Dienst für die Gemeinschaft verdiene hohe Anerkennung. Die Gemeinde Marktleugast wende für ihre sechs Wehren allein im Jahr 2017 über 100 000 Euro auf.
Kreisbrandinspektor Horst Tempel beglückwünschte alle Geehrten im Namen der Führungskräfte zur wohlverdienten Auszeichnung.
"25 und 40 Jahre freiwilligen Dienst zu leisten, ist nicht selbstverständlich in der heutigen Zeit." Klaus-Peter Wulf