Mit dem Motto "Unsere Gemeinde soll lebenswert bleiben" startete die CSU Hemhofen-Zeckern am Mittwochabend in den Wahlkampf. Vier Ziele hat sich der Ortsverband gesetzt: Ludwig Nagel soll erster Bürgermeister bleiben, die CSU will die stärkste Fraktion im Gemeinderat stellen (im Moment hat sie acht Sitze plus Bürgermeister), Alexander Tritthart soll Landrat bleiben und die Hemhofener CSU-Kreistagskandidaten Ludwig Nagel und Ulrike Dubois sollen mit allen Kräften unterstützt werden.

Nagel stellte sich kurz vor und ging in einem Rückblick auf Erreichtes ein wie die Sanierung des Jugendzentrums, den Erwerb des ehemaligen Tenniscenters, die gute Bewältigung der Flüchtlingswelle und auf das recht gute Verhältnis mit den Schlossbesitzern, der Familie Winkler von Mohrenfels. "Es war seit Jahrzehnten nicht so gut." Auch die Zusammenlegung der beiden Wehren mit einem gemeinsamen Feuerwehrhaus, die Sanierung der Kanäle, die Umleitung der Kläranlage Zeckern nach Adelsdorf und mehr erwähnte er.

Ein Leuchtturmprojekt steht an

Im Anschluss stellte der Bürgermeister die 20 Bewerber für den Gemeinderat vor: eine bunte Mischung aus vielen jungen, engagierten Leuten, erfahrenen Veteranen sowie vier Frauen sowohl aus Hemhofen als auch aus Zeckern. Nachdem sowohl Nagel als auch die Gemeinderatskandidaten und die beiden Ersatzleute einstimmig nominiert waren, stellte der Rathauschef seine Ziele vor. Die Sanierung des alten Bahnhofs und des Vorplatzes sei ein Leuchtturmprojekt. Die gemeindliche Stromversorgung müsse gut aufgestellt werden. Wichtig sei auch die Kooperation mit anderen Gemeinden.

"Ich habe am 1. Mai 2014 mit neun Millionen Euro Schulden angefangen und jetzt sind wir bei unter sechs Millionen Euro Schulden. Außerdem konnten wir noch fast 1,5 Millionen Euro Rücklagen bilden", erklärte Nagel stolz. Kurz ging er auf den Umweltschutz ein, das Aufstellen des Klimawürfels zusammen mit Röttenbach. Auch die Schule mit der Naturmittagsbetreuung ähnlich einem Waldkindergarten werde sicherlich ein Erfolg.