Strahlender Sonnenschein bescherte der 35. Uehlfelder Gänsmarktkerwa viele Gäste. Die Kirchen-, Goethe- und Raiffeisenstraße waren von Buden und Ständen unterschiedlicher Art gesäumt. Wer Bürsten, Pinsel, Holzdeko, Kleidung, Tücher, Werkzeug, Liköre, Wurstwaren, selbst gemachte Marmeladen, Blumen und Pflanzen oder auch den zukünftigen Weihnachtsbraten suchte, der wurde fündig. Schon 35 Jahre lang bietet der Geflügelhof Motsios dort sein Federvieh feil. "Vor 30 Jahren lief der Verkauf aber viel besser", bedauerte Athanasios Motsios. "Am besten gehen heutzutage Hühner und Hähnchen", fügte er an.
Der Förderverein des Kindergartens Uehlfeld übernahm die Bewirtung und bot Bratwürste und Getränke an. Die Rettungsgruppe First Responder von der Feuerwehr Uehlfeld verwöhnte die Marktbesucher mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und Torten und der CSU-Ortsverband hatte ein Glücksrad aufgestellt, bei dem jedes Los ein Gewinn war. Eine Rotkreuzbude nebst Wagen verlockte vor allem die Kinder zum Verzehr von gebrannten Mandeln, Zuckerwatte und mehr.


Die Störche schauen zu

Der Kulturverein Bänkla hatte am Nachmittag das Torhaus zur Besichtigung geöffnet und last but not least sorgten die "Gänsmarktfregger", eine Blechblasgruppe, die aus dem örtlichen Posaunenchor hervorgegangen ist, am Nachmittag vor der alten Synagoge von 13.30 bis 15 Uhr für die musikalische Unterhaltung. Und obendrüber schwebten die neugierigen Störche oder blickten verwundert von ihren Nestern herunter auf das bunte Marktreiben.