In der Sitzung des Heßdorfer Gemeinderates in der Turnhalle in Hannberg am Dienstagabend stellte Bernd Kounovsky vom gleichnamigen Planungsbüro das Konzept zur Neugestaltung der Außenanlagen der Kindertagesstätte Hannberg vor.

Im Zuge der Generalsanierung der Grundschule wurde im zweiten Bauabschnitt auch die Kindertagesstätte erweitert. Die Arbeiten im Innenbereich sind weit fortgeschritten und Bürgermeister Horst Rehder (BB) legte dem Gremium dazu das Angebot der Firma Elektrotechnik Hufmann aus Hiltpoltstein zur Änderung und Erweiterung der Elektroinstallation über rund 35 000 Euro brutto vor. Das Büro HTP Haustechnikprojekt bewertete das Angebot als bedarfsnotwendig und in der Höhe angemessen, so gab es im Gremium keine Diskussion und Zustimmung.

Im Zuge der Erweiterung der Kindertagesstätte wurde durch die Kindergartenaufsicht des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt festgestellt, dass aufgrund des Raumprogramms auch die Freianlage der Kindertagesstätte erweitert werden muss. Wie Rehder erläuterte, soll deshalb die Bestandsfläche von derzeit 284 auf über 556 Quadratmeter erweitert werden. Dazu werden das Gelände neu modelliert und der Böschungsbereich umgeformt.

Das Konzept des Planers sieht vor, dass sich die Kinder auf Spielgeräten austoben können, aber es werden auch Ruhezonen für gelegentliche Verschnaufpausen eingerichtet. Freuen dürfen sich die Kinder auch auf eine Bobby-Car-Strecke und für die Jüngsten wird ein Kletterhügel aufgeschüttet. "Dieser ist wichtig für die Feinmotorik der Kinder", erklärte dazu der Planer. Die vorhandenen Bäume sollen weitgehend erhalten und die vorhandenen Spielgeräte integriert werden. Nach den Vorstellungen des Planers sollen zwei große Schirme für den notwendigen Sonnenschutz sorgen, trotzdem will Kounovsky auf Vorschlag von Axel Gotthardt (CSU) die Möglichkeit einer Pflanzung großkroniger Bäume prüfen und die Kosten gegenüberstellen.

Gotthardt kritisierte auch die Kosten für den Abbruch und Entsorgung einer Betonfläche für über 20 000 Euro, denn an dieser Stelle soll anschließend die Bobby-Car-Strecke gepflastert werden. Dazu wies der Bürgermeister darauf hin, dass dabei auch der Bauhof mit eingreifen könne, denn wenn die Betonplatte auf einem Kiesbett liege, könne dieses Material zum Wegebau verwendet werden. Auch dies möchte der Planer prüfen, ohne dabei den Sicherheitsaspekt zu vernachlässigen. Er wies darauf hin, dass in der Freifläche auch Krippenkinder spielen. Aufgrund der Diskussion wurde festgelegt, dass das Konzept noch im Detail mit der Krippenleitung abgestimmt und der Umfang der Spielgeräte nochmal überdacht wird. Dass die geplante Freifläche nicht gerade billig wird, war dem Gremium schon vorher klar. Der Planer schätzt die Gesamtkosten auf rund 98 000 Euro brutto.