Nach dem Planungsausschuss hat am Donnerstag auch der Stadtrat der Vergabe der Rohbauarbeiten für das neue Rathaus zugestimmt. Den Auftrag erhielt die Firma GS Schenk Bauunternehmung aus Fürth zu einem Betrag von 5,19 Millionen Euro. Die Vergabesumme überschreitet den Ansatz aus der Kostenberechnung um 3,9 Prozent beziehungsweise 195 000 Euro.

Bürgermeister German Hacker (SPD) hatte sich schon im Vorfeld der Sitzung erfreut über die Punktlandung gezeigt. Denn das Ergebnis des teuersten Teilbereichs des Neubaus halte den Kostenrahmen faktisch ein. Mit der Überschreitung von knapp vier Prozent zeige man sich angesichts der konjunkturellen Lage sehr zufrieden. Das beauftragte Unternehmen bezeichnete Hacker in der Sitzung als leistungsfähig und in der Region bekannt. Bisher liegt die Stadt mit dem, Neubau weitgehend im Zeitplan. Der Rohbau wird voraussichtlich im Juni beginnen und bis zum Februar 2021 andauern.

Diskutiert wurde darüber nach einer intensiv geführten, rund viereinhalbstündigen Haushaltsdebatte ebenso wenig wie über einen weiteren Punkt der Tagesordnung, der die geplante Kindertagesstätte im Baugebiet Reihenzach betraf. Hierfür musste der Bedarf anerkannt werden. In dem in Modulbauweise zu errichtenden Gebäude entstehen vier Kinderkrippengruppen mit jeweils 13 Plätzen und drei Kindergartengruppen mit jeweils 26 Plätzen. 127 Kinder kommen dort also unter. bp