Die Probleme vieler bedürftiger Bamberger Bürger haben sich im Zuge der Corona-Pandemie verschärft. Denn die finanziellen Auswirkungen sind bei jenen, die über geringe Einkommen verfügen, immens. Umso wichtiger ist es, auf zusätzliche und alternative Hilfsmöglichkeiten zurückgreifen zu können, mit denen im Notfall direkt und unbürokratisch geholfen werden kann.

Mit den Spendengeldern aus dem Hilfsfonds "Gemeinsam helfen für Bamberg " will Oberbürgermeister Andreas Starke ( SPD ) genau dort helfen, wo es besonders dringend gebraucht wird.

"Insgesamt rund 25 000 Euro konnten wir im vergangenen Jahr aus dem Hilfsfonds an bedürftige Bürger ausschütten und somit den sozialen Zusammenhalt ein Stück weiter stärker", so der OB in der Mitteilung aus dem Rathaus . Allein 10 000 Euro seien in der erst vor kurzem beendeten jährlichen Weihnachtsaktion freigegeben worden. Mehr als 150 Personen in der Stadt hätten jeweils 50 Euro erhalten.

Die Anträge in 2020 unterscheiden sich recht deutlich von denen in den Vorjahren: Nicht nur Zuwendungen, um vielleicht Weihnachtsgeschenke für Angehörige kaufen zu können oder um sich ein besonderes Weihnachtsessen zu gönnen, wurden beantragt. Auch einige Anträge für die Anschaffung von Computern, um den schulpflichtigen Kindern das Homeschooling zu ermöglichen, seien eingegangen und letztendlich auch gewährt worden.

Den Hilfsfonds "Gemeinsam helfen für Bamberg " gibt es seit 2016. OB Starke hatte ihn zu seinem 60. Geburtstag ins Leben gerufen. Statt Geschenken sollten Spenden für die Menschen gesammelt werden, die unverschuldet in Not geraten sind. Anträge werden während des gesamtes Jahres entgegengenommen. Erhältlich sind diese bei der Stadt Bamberg , Jutta Schäfer, Telefon 0951/87-1007, E-Mail-Adresse: jutta.schaefer@stadt.bamberg.de. Spenden gehen an: Hilfsfonds "Gemeinsam helfen für Bamberg " Sparkasse Bamberg , IBAN DE71770500000000005777. red