Einst wurden hier Seifen und Shampoos verkauft, nun sollte hier an Spielautomaten gedaddelt werden. Doch aus dem Ansinnen der Concarus GmbH, einem Investor für gewerblich geprägte Immobilien mit Sitz in Berlin, wurde nichts. Das leerstehende Gebäude in der Weismainer Straße, in der sich einst ein Schlecker-Drogeriemarkt befand, wird nicht in ein Spielcasino der Franchise-Marke "Spiel In" umgebaut.

Da sich das Vorhaben im Bebauungsplan "Sondergebiet Einkaufsmarkt" befindet, in dem sich nur Einzelhandelsgeschäfte ansiedeln dürfen, wurde der Antrag vom Bauausschuss, der am Dienstagabend im Rathaus getagt hatte, abgelehnt.

Mit der Öffnung kommt ein neuer Friseur

In Altenkunstadt gibt es zukünftig eine weitere Möglichkeit, sich frisieren zu lassen: Jeannine Rodriguez darf die Einliegerwohnung ihres Anwesens in der Neumühle 9 zu einem Friseursalon umbauen. Da für die Gäste des Salons mehrere Parkplätze geschaffen werden müssen, werde zwangsläufig eine große Fläche versiegelt. Aus diesem Grund schlug die Bauverwaltung der Antragstellerin vor, diese in wasserdurchlässiger Form auszuführen.

Wie sieht es in der Grundschule aus?

Gemeinderat Georg Deuerling von den Freien Bürgern der Ortsteile (FBO) regte zum wiederholten Mal an, dass sich der Bauherrenausschuss vor Ort ein Bild vom Fortschritt der Grundschulsanierungsarbeiten machen sollte. Bürgermeister Robert Hümmer (CSU) waren erneut die Hände gebunden. Mit der Begründung "Ein Ortstermin ist aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen derzeit nicht möglich" lehnte er das Ansinnen ab. Doch Deuerling ließ nicht locker: Nachdem er gefragt hatte, ob nicht eine Besichtigung der Grundschule durch die Fraktion der Freien Wähler möglich sei, kam man überein, die Zulässigkeit einer solchen Besichtigung mit dem Landratsamt als Rechtsaufsichtsbehörde abzuklären.

Im Januar hatte der Gemeinderat unter Ausschluss der Öffentlichkeit mehrere Aufträge vergeben, die der Bürgermeister nun öffentlich machte. Die Planungsarbeiten für die Sanierung des Altenkunstadter Bootshauses, die das Hofer Architekturbüro ghsw durchführt, belaufen sich auf 20 396 Euro.

10 000 Euro kosten die von der Burgkunstadter Firma "Fliesen Galerie 2.0" gelieferten Fliesen für das neue im Bau befindliche Feuerwehrhaus in Woffendorf. Im Verlauf der Bauarbeiten, die von den Woffendorfer Floriansjüngern in Eigenleistung durchgeführt werden, wurde festgestellt, dass mehr Material benötigt wird als ursprünglich geplant war. Dadurch ergeben sich Mehrkosten von 2116 Euro.

Die Jagdgenossenschaft Burkheim säubert die Gräben rund um den Altenkunstadter Ortsteil. An den Grabenfräs­arbeiten der Jagdgenossenschaften beteiligt sich die Gemeinde mit 25 Prozent, was in diesen Fall mit 470 Euro zu Buche schlägt.