Reibungslose Zusammenarbeit demonstrierten die Oberauracher Feuerwehren beim Gemeindefeuerwehrtag in Oberaurach am Wochenene. Angenommenes Brandobjekt war das ehemalige Wohngebäude zwischen Gemeindebauhof und Getränkemarkt in Tretzendorf, unweit des Rathauses. Aufgabe: Zwei verletzte Personen mussten die Atemschutzgeräteträger in den stark verqualmten Räumen finden.

Für die Brandbekämpfung galt es, ausreichend Wasser zuzuführen. Das erfolgte sowohl über den nächstgelegenen Hydranten, als auch über eine gut 400 Meter lange Schlauchleitung von der Tretzendorfer Weiherkette her.

Unter der Einsatzleitung von Johannes Graser von der Freiwilligen Feuerwehr Trossenfurt-Tretzendorf lief der Einsatz wie am Schnürchen: Schon zehn Minuten nach der Alarmierung wurde die erste Schlauchleitung aufgebaut, wenig später waren die "Verletzten" aus dem Haus gebracht und wurden medizinisch versorgt.

Bei der Abschlussbesprechung waren sowohl Kreisbrandinspektor Georg Pfrang, Kreisbrandmeister Thomas Neeb, als auch Oberaurachs federführender Kommandant Norbert Gülta sehr zufrieden mit dem Ablauf.

Bürgermeister Thomas Sechser dankte allen aktiven Feuerwehrleuten in Oberaurach. Die Gemeinde investiere seit Jahren intensiv in eine moderne Ausstattung der Feuerwehren, doch ohne engagierte Männer und Frauen, die sich weiterbilden, ihre Freizeit opfern, um im Notfall auszurücken oder auch Veranstaltungen, den Faschingszug oder Prozessionen, abzusichern, nütze alle technische Ausrüstung nichts. In einer Flächengemeinde wie Oberaurach komme jeder Wehr aufgrund ihrer Ortskenntnis und der schnellen Einsatzfähigkeit vor Ort eine große Bedeutung zu. Deshalb wünschte er den Bemühungen um Nachwuchswerbung viel Erfolg. Das anschließende gemütliche Beisammensein mit Verköstigung war symbolischer Dank der Gemeinde an die Aktiven.