Gute Nachrichten überbrachte Försterin Carmen Hombach den Kupferberger Stadträten am Dienstagabend. Sie berichtete, dass der Jahresbetriebsplan 2016 einen Erlös von 40 457 Euro auswies. Dieser beruhe in der Hauptsache auf einem Holzeinschlag von 1333 Festmetern. Den Gesamterlösen von 95 537 Euro standen Hombach zufolge auf der Kostenseite 26 438 Euro für die Holzernte, 1900 Euro für die Bestandspflege, 1022 Euro für die Wegebaumaßnahmen sowie 25 720 Euro für Löhne und weitere Ausgaben gegenüber.
Der Jahresbetriebsplan 2017 sieht nach den Worten Hombachs einen Holzeinschlag von 756 Festmetern vor. Daher werde mit Einnahmen von knapp 50 000 Euro kalkuliert. Für den Einschlag seien Kosten von rund 18 000 Euro eingeplant, für die Jungwuchspflege etwa 4600 Euro.


Weg wird ausgebaut

Zugestimmt hat der Stadt- und Stiftungsrat zudem dem Wegebauprojekt Hollerspitzenweg. Die Gesamtlänge beträgt 600 Meter, der Forstweg erschließt eine Waldfläche von 13,8 Hektar. Die Baukosten sind mit 57 600 Euro angesetzt, die mit 33 884 Euro vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert werden. Wie Carmen Hombach sagte, liege der Bewilligungsbescheid bereits vor, Baubeginn sei im Juni.
Weitere 2000 Euro habe die Hospitalstiftung für das Fällen schadhafter Eschen an der Bundesstraße 289 im Gebiet der Stadt Kupferberg zu tragen, gab die Försterin noch bekannt. Diese Maßnahme solle schon im Mai durchgeführt werden. kpw