von unserem Mitarbeiter Andreas Welz

Vierzehnheiligen — Die Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste (GGsD) feierte gestern in Vierzehnheilgen ihr 30-jähriges Bestehen. 2014 wurde die dortige Berufsfachschule in das Unternehmen mit neun Standorten in Bayern und 300 Mitarbeitern in das Unternehmen integriert. "Bisher wurden 1450 Kurse mit rund 28 000 Absolventen durchgeführt", sagte Geschäftsführerin Ute Kick. Geprägt hätten diese 30 Jahre vor allem viel Bewegung - und die trage bekanntlich wesentlich zur Gesunderhaltung bei.
Sie ließ die Geschichte Revue passieren von der Schultafel über den Overhead-Projektor bis zu den elektronischen Medien. Geändert hätten sich auch die Lehrinhalte. Aus Sozialpflege wurde Sozialbetreuung und aus Arbeits- und Beschäftigungstherapie Ergotherapie. Auch die Altenpflege hätte ein neues Profil bekommen: Aus dem sozialpflegerischen wurde ein medizinisch-pflegerischer Beruf. "Heute bereiten wir uns auf die Einführung eines neuen Pflegeberufs vor", blickte die Geschäftsführerin in die Zukunft. "Wir übernehmen Schulen aus kirchlicher Trägerschaft, wollen erhalten, was traditionell gut war, und verändern, was der Veränderung bedarf", unterstrich Ute Kick. Bad Staffelsteins Bürgermeister Jürgen Kohmann (CSU) war dankbar, dass die ehemalige Hauswirtschaftsschule der Franziskusschwestern wieder eine Zukunft habe.
Musikbeiträge lieferten Suse Karadah (Gesang) und Stefan Kornherr (Gitarre) sowie Helen Michalik (Gesang) und Anna Wittenberg (Gitarre), Schülerinnen der Berufsfachschule Kinderpflege Vierzehnheiligen. Für 25-jährige Dienstzeit wurden Lehrkräfte aus allen Standorten in Bayern geehrt.