• Sperrstunde von 22 bis 5 Uhr gilt weiterhin in einigen Regionen
  • Ausgangssperre entfällt bei einer Inzidenz von unter 100 - an sieben Tagen in Folge
  • Fränkische Regionen, in denen aktuell die Ausgangssperre gilt, in der Karte

Wo in Franken gilt die Ausgangssperre? Das bayerische Kabinett hat nach der bundesweiten Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März 2021 erneut über die geltenden Corona-Regeln im Freistaat beraten. Dabei standen besonders die Öffnung der Schulen und Kitas sowie der Frisöre im Fokus, aber auch die nächtliche Ausgangssperre. Ab Montag, dem 15. Februar 2021, wird die Ausgangssperre in Bayern offiziell aufgehoben - unter einer Bedingung.

Wo in Franken gilt die nächtliche Ausgangssperre?

In Städten und Landkreisen, die mindestens sieben Tage in Folge eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 hatte, gilt die Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr nicht mehr. In Regionen mit einem Inzidenzwert von über 100 dürfen die Bürgerinnen und Bürgern das Haus jedoch weiterhin in der Nacht nur mit triftigem Grund verlassen. Die Sperrstunde gilt hier dafür erst von 22 Uhr bis 5 Uhr.

Das Bayerische Innenministerium veröffentlicht auf seiner Webseite täglich eine Liste mit den betroffenen Kommunen. Wichtig ist, dass ein Ort erst von der Ausgangssperre befreit wird, wenn die Inzidenz für sieben Tage in Folge unter 100 liegt. Ausschlaggebend dafür ist immer der Wert vom Morgen des vorherigen Tages.

Zur Sicherheit empfiehlt es sich, auf den Webseiten des örtlichen Landratsamtes nachzuschauen, ob die nächtliche Ausgangssperre noch immer gilt.

Ausgangsbeschränkung gilt weiter

Außerdem ist zu beachten, dass unabhängig von der nächtlichen Ausgangssperre weiterhin die allgemeine Ausgangsbeschränkung gilt. Demnach ist das Verlassen der Wohnung - egal zu welcher Zeit - nur mit triftigem Grund erlaubt. Die Liste der triftigen Gründe ist dabei jedoch wesentlich umfangreicher, als sie es bei der nächtlichen Sperrstunde war.

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Zu den triftigen Gründen zählen zum Beispiel Einkaufen, Ausüben beruflicher Tätigkeiten, Arztbesuche oder auch Besuche bei Familie oder Partnern. Eine vollständige Liste finden Sie auf der Webseite des Bayerischen Innenministeriums.

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