In der Wiesentstraße 23 und 25 hat sich das Forchheimer Stadtbild verändert: Die Pohl-Häuser sind abgerissen.

Dieser Abriss ist seit Jahren geplant. Ziemlich genau vor einem Jahr hatte der städtische Bauausschuss offiziell zugestimmt, die beiden Gebäude aus dem 18. Jahrhundert verschwinden zu lassen. Bedingung für den Abriss war jedoch gewesen, dass neue Baupläne vorliegen. Die präsentierte der Bauherr im April 2015.

Jetzt, zwölf Monate später, bietet sich dem Betrachter, der von der Hornschuchallee kommend, über die Hundsbrücke auf die Wiesentstraße zuläuft, ein neuer Anblick: Über die zertrümmerten Reste der Pohl-Häuser hinweg sieht er eine Fachwerkscheune.


Neue Satteldachhäuser

Dort, wo die Häuser Nummer 23 und 25 standen, werden die Bewohner der Wiesentstraße in den Genuss zweier neuer Gebäude kommen. Den Entwurf des Bauvorhabens hatten die Stadträte und Bauamtschef Gerhard Zedler im April 2015 einhellig gelobt, weil er sich nahtlos in die Baukultur der Altstadt einfügt: Die Eigentümer der beiden Häuser in der Wiesentstraße hatten einen Vorschlag der städtischen Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft (GWS) aufgegriffen und leicht variiert. Es entstehen zwei Satteldach-Häuser, die in der Mitte verbunden sind. Damit zeigte sich auch das das Landesamt für Denkmalpflege einverstanden.