Zu einer längerer Diskussion hat in der jüngsten Gemeinderatsitzung in Kirchehrenbach der Punkt "Bauleitplanung in Kirchehrenbach" geführt. In diesem Zusammenhang geht es um Grundstücke im Langengraben und Sonnengarten, die im Zuge des Erweiterungsvorhabens der Firma Pica-Marker in Zukunft bebaut werden könnten. Die Firma plant den Kauf eines weiteren Grundstückes.

Als Zufahrt soll auf Vorschlag der Kirchehrenbacher Verwaltung eine Stichstraße mit Wendehammer entstehen. Die Kosten würde der Bauherrn selbst übernehmen.

Acht Gästezimmer

Einige der restlichen Grundstücke könnten später direkt von der Kreisstraße aus erschlossen werden.
Mindestens eines kann jedoch nur über das davor liegende Grundstück befahren werden.

Der Bauausschuss hatte sich bereits mit dem Thema beschäftigt und auch mit den Besitzern gesprochen. Die Mitglieder des Bauausschusses haben dagegen emfohlen, ein Architekturbüro mit einer Variantenplanung zu beauftragen, um so alle Baurechte öffentlich zu erschließen. In der Sitzung stellten die Gemeinderäte jetzt unter anderem die Frage, wie viele Baugebiete denn noch erschlossen werden sollen. Es wurde unter anderem der Vorschlag formuliert, eventuell eine Ringstraße einzuplanen.
Bürgermeisterin Anja Gebhardt (SPD) wies darauf hin, dass durch die vorgeschlagene Insellösung keine Kosten auf die Gemeinde zukämen. Die Gemeinderäte entschieden sich jedoch für die Variantenplanung des Bauausschusses.

Der Bauausschuss hatte sich zudem mit dem Antrag von Fritz Sponsel befasst. Sponsel hatte ein Hotel mit acht Gästezimmern, Lobby, Biergarten und der Umnutzung eines Stallgebäudes beantragt. Diese Baumaßnahme interpretierten die Räte als eine Bereicherung für den Ort.

Allerdings muss der Antragsteller auch genügend Stellplätze nachweisen. Dabei hatte sich herausgestellt, dass die drei an der Hauptstraße Eigentum der Gemeinde sind und als nicht verkehrssicher anfahrbar gelten. Der Rat nahm den Bauantrag an. Allerdings nur mit der Auflage, dass weitere Stellplätze nachgewiesen werden müssen. Der Sozialausschuss dagegen befasst sich bereits mit dem kommenden Walberlafest.
Für den Standplatz der Firma Gründlinger hat sich dem Vernehmen nach ein Dönerstand beworben. Ferner wird neben dem Aufgang einen neuen Pizzastand geben.

Sieben Euro pro Auto

Damit jeder Besucher informiert wird, welche Sorte Bier er wo finden kann, soll am Festbüro ein Bierplan ausgehängt werden. In diesem Jahr wird eine weitere Biersorte angeboten werden.
Die Parkgebühren wurden auf sieben Euro für ein Auto, vier Euro für ein Motorrad und drei Euro für ein Mofa festgesetzt. Der Bieranstich wird am 30. April stattfinden. Als Mitglieder für das Kuratorium der Bücherei wurden Anja Gebhardt, Michael Knörlein und Siegfried Adami ernannt.