"Streitberg blüht auf" - unter diesem Motto entstand auf den Verkehrsinseln an der Abzweigung der B 470 zur Staatsstraße 2184 am Ortseingang von Streitberg eine Versuchsfläche "Magerstandorte im öffentlichen Grün". In Zusammenarbeit von Straßenbauamt, der Fachberatung für Gartenbau und Landschaftspflege am Landratsamt Forchheim und dem Obst-und Gartenbauverein Wiesenttal wurde dieses Biotop angelegt. Hans Schilling vom Forchheimer Amt erläutert die Maßnahme. So werden die Flächen mit Saatgutmischungen und verschiedenen Stauden angepflanzt. Es solle ein ausgewogenes Verhältnis von Blumen, Gräsern und Stauden entstehen, welches durch blumige und langanhaltende Blühfreude eine große Biodiversität garantiere, erläutert Schilling. Besonders Wildbienen fänden dadurch fast das ganze Jahr über Nahrung. Wiesenttals Bürgermeister Marco Trautner (FW), Mitglieder des Marktgemeinderats und auch der Bayerische Umweltminister, Thorsten Glauber (FW) aus Pinzberg, nahmen an der Pflanzaktion teil. Auf das Volksbegehren "Rettet die Bienen" müssten nun auch Taten folgen, fordert Glauber. In ganz Bayern könnten blühende Bänder entlang von Waldrändern, Wegen und Nutzflächen entstehen. Auch das städtische Publikum sei aufgefordert, im eigenen Garten solche kleine blühende Oasen anzulegen, und nicht alles dem Land zu überlassen, meint der Minister. Die Pflege der Streitberger Anlagen übernimmt der Gartenbauverein.