Da den ASV Schwend die Grippewelle erwischt hatte, trat das Schlusslicht der Volleyball-Bezirksliga nicht zum Spieltag in Forchheim an und überließ den VG-Herren sowie dem Tabellenführer aus Arzberg kampflos die Punkte. Damit wenigstens eine Partie stattfinden konnte, stellte Schwend zumindest ein Schiedsgericht. Während Arzberg mit einem 3:0 die Meisterschaft feierte, hat Forchheim die dritte Saison am Stück in dieser Spielklasse endgültig sicher. Aufgrund einer geplanten Aufstockung der Liga muss wohl nur der Tabellenletzte in die Relegation. Die Ergebnisse am 9. März spielen keine Rolle mehr. rup

Lockerer Saisonausklang für DJK

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Die Eggolsheimer Frauen hatten diese Hürde in der Kreisliga bereits am vorvergangenen Wochenende übersprungen und gingen den abschließenden Heimspieltag gegen den designierten Titelträger aus Memmelsdorf und die noch um den Klassenerhalt kämpfenden Damen aus Einberg ohne Druck an. Allerdings mussten die Gastgeber auf Mittelangreiferin Anna Rothe verzichten, die sich einen Kreuzbandriss zugezogen hatte.

Frauen, Bezirksklasse West Oberfranken: DJK Eggolsheim - SC Memmelsdorf III 1:3

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Den Gästen fehlte noch ein Punkt für die Meisterschaft. Die Eggolsheimerinnen knüpften aber an die starken Auftritte der vergangenen Spieltage an und dem Spitzenreiter dank Leidenschaft vor allem in Feldabwehr und Annahme den ersten Satz mit 27:25 ab - erst der vierte in dieser Saison. Der zweite Durchgang war bis kurz vor Ende eine Kopie, in der entscheidenden Phase setzte sich der SCM aber ab (21:25).

Bei der DJK schwanden allmählich die Kräfte, so dass sie mit einem 0:7 in den dritten Abschnitt schlitterte. Davon erholte sich Eggolsheim nicht mehr (15:25). Die Luft war raus, die Gastgeberinnen gaben auch den vierten Satz mit 17:25 ab und gratulierten Memmelsdorf zum Titel.

DJK Eggolsheim - VfB Einberg 3:2

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Im zweiten Spiel gab Trainer Benedikt Reichold den Nachwuchsspielerinnen Einsatzzeit, allerdings agierte der Gegner keineswegs wie ein Absteiger. Verdient gewannen die Gäste die ersten beiden Sätze (21:25, 17:25).

Dann griff Reichold wieder auf seine erfahrene Anfangsformation zurück. Zwar wehrten sich die Einberger nach wie vor nach Kräften, vergab jedoch mehrere Matchbälle und musste den Satzausgleich hinnehmen (29:27, 28:26). Das Momentum kippte auf die Seite der DJK, die im Tiebreak ein 11:0 vorlegte und mit 15:4 klar gewann. Trost für Einberg: Auch mit einem Sieg hätte der VfB die Relegation nicht verhindert. mro DJK: Ruderich, Zametzer, Roppelt, Werthmann, Gersthauser, Winkelhaus, Kark, Weiß, Fößel, Knorr, Kupfer