Kurz nach Mitternacht heulten in Kirchehrenbach und Pretzfeld die Sirenen. Insgesamt 40 Einsatzkräfte
beider Wehren waren unter Leitung von Kommandant Dietmar Willert vor Ort. Auslöser des Schwelbrands
war laut Polizei ein technischer Defekt an einem Elektrogerät, das auf einem Sessel lag. Der dichte Qualm verhinderte, dass der Bewohner über die Treppe ins Erdgeschoss gelangen konnte. Er wurde durch die eingesetzten Rettungskräfte der Feuerwehr mit der Leiter vom Balkon des ersten Obergeschosses gerettet. Er wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und konnte nach einem kurzen Aufenthalt im Krankenhaus wieder entlassen werden.

Parallel zur Personenrettung durchsuchten vier Atemschutzgeräteträger das Haus. Nach der Kontrolle mit
der Wärmebildkamera, Nachlöscharbeiten mit der Kübelspritze sowie umfangreichen Belüftungsmaßnahmen
konnten die Brandschützer nach einer Stunde die Einsatzstelle verlassen.