Vom ehemaligen Bahnhof Kersbach aus zieht sich ein rund 200 Meter langer, 8,40 Meter hoher Lärmschutzwall Richtung Süden. Auf den 16 Meter breiten Damm wird noch eine Lärmschutzwand aufgesetzt.

Die Erdarbeiten sind immens: Rund 45 000 Kubikmeter Erde, das sind 3800 LKW-Ladungen voll, müssen bewegt werden.

Der Haltepunkt Kersbach wird durch die Bauarbeiten für den ICE um exakt 192 Meter näher an Forchheim herangerückt. Eine 30 Meter lange Rampe östlich der Gleise, die ab März verlegt werden sollen, führt zur Unterführung, deren Konturen bereits erkennbar sind. An beiden Seiten der etwa 20 Meter langen Bahn-Unterquerung ist jeweils ein Aufzug vorgesehen. Die Eisen, die das Beton-Bauwerk verstärken sollen, sind bereits zu sehen.
Erschlossen wird der neue Bahnsteig über einen Kreisverkehr und eine neue Zufahrt. Die jetzt noch vorhandenen Treppen werden abmontiert. Denn sie müssen den neuen Gleisen Platz machen.

Das Gleisbett ist weitgehend bereits vorbereitet. Auf das Erd-Planum, die tragende Bodenschicht, wird nun noch eine Frostschicht und dann Schotter aufgetragen. Dann soll die Gleise verlegt werden. Damit das schnell geht, werden Schienenlängen zwischen 180 und 240 Metern verwendet.