Bis zum Absperrband und keinen Schritt weiter! Forsch drängt der Polizist mich und meine Pressekollegen zurück, damit wir auch keinen Blick zu viel auf den Tatort erhaschen und pikante Informationen ausplaudern. Natürlich schieße ich trotzdem ein paar Fotos - schließlich bin ich heute als waschechter Paparazzo Teil des Frankenkrimis "Seilschaften".

Am Sonntag, dem fünften von sechs Drehtagen, brachte die Film-Crew Leben in den ausgestorbenen Kellerwald. Bei dem Schmuddelwetter hätte ich mich normalerweise nicht vom Sofa gequält: Aber wann bekommt man schon mal die Gelegenheit, in einem Film mitzuwirken?

Und nochmal, bitte!

Ein paar Stunden früher: Tapfer beiße ich die Zähne zusammen und warte geduldig auf meinen Auftritt. Dabei lerne ich eine der wohl wichtigsten Regeln beim Film: Gut Ding will Weile haben.